07.05.2009

In den letzten paar Wochen war wieder Schule und ich habe ein paar Arbeiten geschrieben und schon zurückbekommen.  Meine Noten und mein Verständnis werden immer besser.   Am Anfang hätte ich niemals gedacht, dass ich fünf Punkte in einer Arbeit bekommen könnte.  Auch heute im Englischunterricht sind mir die Wörter fast nicht eingefallen.  Ja klar, ich kann noch immer English sprechen, aber wenn ich versuche, quasi ,,Hochenglisch'' zu sprechen, wird es immer schwieriger.  Ich kann mich immer noch mit anderen Leuten auf Englisch unterhalten (z.B. am Telefon), aber manchmal fehlen mir die Wörter nich ein.  Ich weiß nicht, ob ich euch davon in einem ehemaligen Blog-Artikel erzählt habe, aber als ich in Paris war, musste ich ein bisschen Englisch reden.  Ich wollte sagen ,,That looks cool.''  Also das sieht cool aus.  Stattdessen sagte ich ,,Das sees cool out.''

Andererseits bin ich noch nicht ganz zufrieden mit meinem Deutsch.   Obwohl mein Englisch schlechter geworden ist, ist mein Deutsch noch nicht immer gut. Am Anfang meines Austauschjahrs hatte ich gedacht, dass ich jetzt perfekt Deutsch sprechen würde.   Vielleicht ist es unmöglich, eine zweite Sprache perfekt zu sprechen.  Aber man kann es wenigstens versuchen.

14.04.2009-17.04.2009

Ich bin am 14. April nach Paris geflogen.  Da habe ich mich auch mit einer Freundin getroffen, die jetzt in Frankreich studiert.  Wir haben so viele Sachen gesehen und sind jeden Tag mindestens 11 Km zu Fuß gegangen.  Es war echt lustig.  Wir haben die die ganze Zeit Englisch gesprochen.  Am Anfang fand ich das ein bisschen schwer.  In den letzten siebeneinhalb Monaten habe ich mich daran gewöhnt, nur deutsch zu sprechen.  Und plötzlich musste ich auch Englisch sprechen.  Am ersten Tag in Paris waren mein Deutsch und English teilweise gemischt.  Sonst war die Reise ganz gut.  Am Freitagabend, als ich nach Hause kam, bin ich auch mit ein paar Freunden nach Bonn gefahren und habe da Basketball im Telekom-Dom geguckt.

 

09.04.2009-12-04.2009

Während dieser Zeit war ich in der Kirche, weil es Ostern war.  Ich habe eine Nacht da übernachtet, und am Osternsonntag musste ich morgens früh messdienen.  Wir sind auch zu unserer Nachbarin gegangen, weil sie Geburtstag hatte.  Am Nachmittag sind wir zum Rhein gefahren und in Bad Salzig gewandert.  Am Osternmontag sind wir nach St. Goar gefahren.  Da gab es einen Osternmarkt, und wir sind auch entlang des Rheins gegangen.  Ostern war schön, und das Wetter war toll.

 

02.04.2009-06.04.2009

In dieser Zeit war ich in der Schweiz.  Ich kenne ein Mädchen da, das letzes Jahr bei mir auf meiner amerikanischen Schule war.  Ich habe mich ein paar Tage lang mit ihr da getroffen.  Sie wohnt in der Nähe von Zürich.  Am ersten Abend sind wir auf ein Konzert gegangen.  Es war ein Rap-Konzert und war nicht meine genaue Musik-Richtung, aber es hat mir trotzdem gefallen.  Wir sind auch nach Luzern mit dem Zug durch die Bergen gefahren.  Ich fand die Schweiz cool, weil es Berge und Seen gibt.  Es war auch schön, diese Freundin wiederzusehen.

24.-27.02.2009

Vom 24.-27. Februar war ich zu einer Versammlung in Bonn und Köln mit den anderen Leuten, die das gleiche Stipendium bekommen haben  (Parlamentarisches Partnerschaftsprogramm).  In dieser Zeit haben wir eine Stadtführung durch Bonn gemacht, den Kölner Dom besucht, und über unser Austauschjahr geredet.  Alles in allem hat es Spaß gemacht.  Am 27. hatte ich Geburtstag.  Wir haben am 26. reingefeiert und ein bisschen getanzt und gegessen.  Ich musste am 27. nach Hause fahren, weil ich am Samstag nach Maria Alm mit meinem Sport LK gefahren bin.

Deutsches Essen - American food (20.01.2009)

Reeses, Butterfinger und ein Chipotle Burrito

Seitdem ich in Deutschland bin, habe ich ein paar Unterschiede zwischen deutschem und amerikanischem Essen bemerkt.  Wenn man ein Brot in Amerika macht, benutzt man immer zwei Scheiben Brot.  Hier benutzt man nur eine Scheibe.  Hier ist es auch typisch, dass man Butter auf einem Brot mit Schinken oder Käse isst.  Ich aß ein Brot mit Butter und Schinken das erste Mal in Deutschland.  In Amerika isst man Brote normalerweise mit Mayonnaise oder Senf.  Das Brot schmeckt auch viel viel viel besser in Deutschland als in Amerika!  Es schmeckt frischer hier.  Döner war auch etwas neu für mich.  Ich habe Dönner niemals in Amerika gegessen, aber ich wünsche mir, dass es auch Dönner in Amerika gibt!  Es schmeckt so lecker.   Ein anderes typisches amerikanisches Essen ist "Peanut Butter and Jelly". (Erdnussbutter und Marmelade Brot).   Es schmeckt gut aber auch sehr süss, und es wird langweilig zu essen, wenn man es jeden Tag isst.

In Amerika gibt’s auch viele "Fast Food" Restaurants.  Ich esse selten Fast Food, aber der typische Amerikaner isst Fast Food eigentlich sehr oft.   Es gibt fünf McDonalds und 3 Burger King Restaurants in einem acht Kilometer Radius um mein Haus in Amerika.    Zusätzlich zu diesen Restaurants gibt es auch viele andere Fast Food Restaurants.  Der beliebteste amerikanische Restaurant für Jugendliche ist jetzt wahrscheinlich Chipotle.  Chipotle ist ein mexikanisches Restaurant.  Wenn man zum Chipotle geht, kann man sein eigenes "Burrito" bauen. Es schmeckt voll lecker, aber ich würde persönlich lieber Dönner essen. 

Ich finde auch, dass ich mehr Fleisch in Deutschland esse. In Amerika aß ich eigentlich viele Gemüse und Obst.  (Das ist nicht typisch amerikanisch!)   Kohlenhydrate und Süßigkeiten sind auch  Ecksteine des amerikanischen Essens, aber ich finde die deutschen Süßigkeiten genau so gut wie die amerikanischen. Milka und Ritter Sport sind meine Lieblingssüßigkeiten in Deutschland. In Amerika gibt’s Reeses und Butterfinger.

Allgemein schmeckt mir das deutsche Essen besser.   Wiener Schnitzel, Frikadellen, besseres Brot, Vollmilch (Ich trinke normalerweise 0% Fett Milch in Amerika), bessere Schokolade schmecken mir insgesamt besser.

American schools - deutsche Schulen (30.11.2008)

Es gibt ein paar Unterschiede zwischen amerikanischen und deutschen Schulen.  Manche sind große Unterschiede und andere sind klein.

In Amerika gibt es keine Freistunden!  Ansonsten gibt es ,,Study Halls’’.  Während einer Study Hall, muss man in Klassenzimmer sitzen.  Man darf gar nicht reden und muss Hausaufgaben machen oder lesen.  Während des Schultags gibt es auch keine Pausen, aber es gibt eine Mittagspause.  Während der Mittagspause muss man in der Cafeteria bleiben.  Deutsche Schulen geben den Schüler und Schülerinnen ein bisschen mehr Freiheit.

In amerikanischen Schulen lernt man die gleichen Fächer, jeden Tag.  Es gibt acht Stunden jeden Tag.  Man lernt alle Fächer fünfmal in der Woche. Zum Beispiel lernt man immer in der ersten Stunde Chemie, in der zweiten Stunde Sozialkunde, etc.  Alle Fächer sind jeden Tag in der gleichen Stunde.  Es gibt auch Klassen, die ähnlich wie Leistungsfächer sind.  Diese Klassen heißen,, Honors’’ oder ,,A.P.’’-Klassen.  Man kann so viele,, Honors’’ oder ,,A.P.’’ Klassen wie möglich lernen.  Es gibt keine Abgrenzung.  Es gibt keine Realschule oder Hauptschule, und alle Schüler sind zusammen. Zur „High School’’ gehen Schuler von der 9. Klasse bis der 12. Klasse.  Es gibt nur 12 Jahre, die man in die Schule gehen muss.  Normalerweise hat man nur sechs Fächer: Englisch, Sozialkunde/Geschichte, Mathe, eine Naturwissenschaft, eine Fremdsprache, und ein Wahlfach (z.B. Kunst oder Musik).  Weil man jedes Fach fünfmal in der Woche lernt, gibt es nicht genug Zeit, um mehrere Fächer zu lernen.

Alle Sportvereine sind abhängig von der Schule in Amerika.  Die Schulen bezahlen die Trainer und Trainerinnen und auch die gesamte Ausrüstung.  Die Trainer und Trainerinnen sind normalerweise Lehrer und Lehrerinnen.  Jede Schule tritt gegen andere Schulen an.  Die Schule dauert von 7:40-14:30 jeden Tag, und Training ist normalerweise um 14:45.   Wenn man in einem Sportart treibt, ist Training jeden Tag obligatorisch.  Es gibt auch andere Vereine in der Schule.  Diese beinhalten Theaterstücke, Musicals, Chor, Schülerzeitung und mehr.  Alle Vereine sind abhängig von der Schule.

Es gibt viele Unterschiede zwischen amerikanischen und deutschen Schulen.  Manche gefallen mir besser, und manche gefallen mir nicht so gut.  Zum Beispiel denke ich, dass es besser ist, wenn man mehr als eine Fremdsprache lernt.  In deutschen Schulen lernt man viele Fremdsprachen.  Ich meine, dass es auch besser ist, dass deutsche Schüler mehr Freiheit haben.  Obwohl es ein paar Unterschiede gibt, gefallen mir beide amerikanische und deutsche Schulen gut.

Zack Sweet

From Cleveland to Simmern (25.11.2008)

Hello, my name is Zack Sweet, and I am the American foreign exchange student at HJG for the 2008-2009 school year.  Currently, I am living with the Hawryluk family in Rheinböllen.  In America, I live in Euclid, Ohio; it is a suburb of Cleveland in the northern U.S. right on the Lake Erie coast.  I have lived there for almost my entire life.  The city, my family, and my friends were great, but I felt like I wanted to experience another part of the world, such as food, language, and people.  Therefore, I decided to spend a year abroad in Germany.

Throughout the next 8 months, I will write about my experiences in Germany in the “Chatterbox” and in a blog (an internet diary) on your webpage.  In addition to this, I will  compare and contrast different aspects of German and American culture and life that I notice.  I look forward to sharing my experiences with you in the coming year.

Zack Sweet

hjg-sim.de/zacksblog.html