PROPP

In den 5. Klassen wird in Kooperation der Klassen- und Religionslehrer mit den Schülern PROPP - das Programm zur Primärprävention - durchgeführt.

Im Religionsunterricht,  wie auch auf der Klassenfahrt der 5. Klassen nach Sargenroth, sollen in spielerischer Weise Sozialkompetenz, Strategien zur Problem- und Konfliktbewältigung etc. vermittelt werden. Es werden Übungen zur Selbstwahrnehmung, der Wahrnehmung der (Schul-)Gruppe etc. angeboten. Zur Durchführung des ProPP sind alle Schülerinnen und Schüler einer 5. Klasse eingeladen, gleichgültig welcher Religion oder Konfession sie angehören.

 

ProPP im Unterricht

Im Unterricht läuft ganz konkret und praktisch ab. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich zunächst bewusst machen, dass sie alle Individuen mit ganz eigenem Charakter und Denken sind, sie aber auch als Klassengemeinschaft zusammen den Schulalltag bestreiten.

Klar, dass es da auch mal Streit Smiley gibt. Aber wenn man weiß, wie man streiten kann, ohne den anderen zu verletzen, lässt sich eigentlich jeder Streit rasch aus der Welt schaffenSmiley. "Du Idiot! Du hast meinen Stift kaputt gemacht!" - Das hört natürlich niemand gerne. Schließlich greift dieser Ausspruch den Einzelnen an. Wenn die Kritik angebracht ist, sollte sie natürlich geäußert werden dürfen. Die Schülerinnen und Schüler lernen in ProPP ICH-Botschaften zu formulieren. Dabei müssen nur einige Kleinigkeiten beachtet werden: Sage, wie du dich fühlst und warum; was soll sich ändern?

Ein Beispiel: "Ich bin sauer, wenn du herumtobst und meinen Stift kaputt machst. Ich möchte, dass du ihn ersetzt." - Die Schülerinnen und Schüler empfinden die ICH-Botschaft immer "angenehmer" als eine Beschimpfung. Sie üben in verschiedenen Fallbeispielen und Situationen die ICH-Botschaften ein. Tatsächlich muss man sie regelmäßig formulieren um sie irgendwann ganz selbstverständlich umsetzen zu können.

Im Rahmen der ProPP-Übungen hat die Klasse 5g ein Plakat mit Wünschen für sich und die Klasse formuliert. Bunt gestaltete Zettel wurden aufgeklebt und sind jeden Tag sichtbar. Der Wunsch nach der guten Klassengemeinschaft stand bei vielen ganz oben an!