Helmholtz-Lehrerpreis - Auszeichnung geht an Dr. Sabine Schlich

Für ihr besonderes Engagement bei der Betreuung junger Forscherinnen und For­scher im Rahmen des Nachwuchswettbewerbs „Jugend forscht“ erhielten 16 Lehrerin­nen und Lehrer aus dem gesamten Bundesgebiet den Helmholtz-Lehrer­Preis. Eine der Preisträgerinnen ist  Dr. Sabine Schlich vom Herzog-Johann-Gymna­sium in Simmern. Die Jury würdigte insbesondere, dass sie junge Menschen zum eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten ermutigt und Talente im Bereich der Natur­wissenschaften fördert.

Seit fünf Jahren qualifizieren sich Schüler des Herzog-Johann-Gymnasiums (HJG) für Landes- und Bundesentscheide im Wettbewerb „Jugend forscht“. Das Herzog-Johann-Gymnasium wurde für seine erfolgreiche Arbeit bereits im Jahr 2015 mit dem „Ju­gend forscht“ Schulpreis ausgezeichnet.  Dr. Sabine Schlich ist neben Dr. Ilka Meyer, die den Helmholtz-Lehrerpreis 2013 erhielt, schon die zweite Lehrerin des HJGs, der diese Ehre zu Teil wird. 

Der Helmholtz-Lehrerpreis wird gestiftet von der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren in Zusammenarbeit mit der Stiftung „Jugend forscht“ e. V. und dem Verband zur Förderung des MINT-Unterrichts (MNU). Die Preisverleihung fand am 24. Juni 2017 im Rahmen der Junglehrertagung der MNU Baden-Württemberg in Karlsruhe statt. Der Preis umfasst eine Einladung zum diesjährigen „Jugend forscht“ Bundeswettbewerb in Erlangen sowie einen dreitägigen Kurzforschungsaufenthalt an ei­ner Universität oder Forschungseinrichtung innerhalb Deutschlands. Hier erhalten die Preisträger die Gelegenheit, sich in den für sie besonders interessanten Forschungs­themen auf den aktuellen Stand zu bringen.

Abiturient Oliver Thon erfolgreich beim Landeswettbewerb Jugend forscht

Der 52. Landeswettbewerb „Jugend forscht“ bei der BASF in Ludwigshafen war wieder geprägt durch pfiffige Ideen, interessante Forschungsfragen und spannende Experimente.  Unter dem Motto „Zukunft – ich gestalte sie“ haben 58 Jugendliche die Ergebnisse ihrer 40 verschiedenen Projekte präsentiert. Landeswettbewerbsleiter Raimund Leibold und Landespatenbeauftragter Dr. Joachim Wünn kürten die Landessieger in den sieben Fachgebieten. Dr. Stefanie Hubig, Bildungsministerin des Landes Rheinland-Pfalz, und Dr. Thomas Weber, Leiter des Innovationsmanagements bei BASF, gratulierten den Gewinnerinnen und Gewinnern in der Feierstunde.

Oliver Thons Arbeit zum Thema „Verbessern Wildhefen die Weinqualität?“  hat auch die Juroren beim Landeswettbewerb beeindruckt, sodass sie seine Leistung mit einem hervorragenden 2. Platz prämierten.  Olivers Forschungsergebnisse sollen zukünftig in den Ausbau des stadteigenen Weins einfließen und zur Verbesserung der Weinqualität unabhängig von den klimatischen Bedingungen praktisch genutzt werden.

Einen Auftritt der besonderen Art hatte Oliver, als er dem international bekannten  iPad Zauberer Christoph Wilke, der mit seiner einzigartigen Show mit einem iPad voller magischer Effekte den ganzen Saal begeisterte, assistieren durfte.

 

Wir gratulieren Oliver ganz herzlich zu seinem Erfolg.

 

 

Impressionen vom Landeswettbewerb

(Schlich)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jugend forscht Regionalwettbewerb in Bingen

Felke Preis: Kathrin Cygan und Oliver Thon

Mit insgesamt 3 Projekten in den Bereichen Biologie und Physik überzeugten die Schülerinnen und Schüler des Herzog-Johann-Gymnasiums die Jury bei dem Regionalwettbewerb Jugend forscht in Bingen. Dabei war Oliver Thon aus der MSS 13 mit seinem Projekt so überzeugend, dass er nun beim Landeswettbewerb bei der BASF in Ludwigshafen antritt. Die hervorragenden Leistungen einiger Schülerinnen und Schüler wurden zudem mit dem Felke-Preis ausgezeichnet.

Die diesjährigen Teilnehmer unserer Schule bei Jugend forscht und Schüler experimentieren kamen aus den unterschiedlichsten Jahrgangsstufen. Im Fachbereich Physik hat Nils Goll (8c) das Thema „Kuhle Kuhmilch – durch Pflanzen eiskalt abserviert“ vorgestellt und einen hervorragenden 3. Platz in einer starken Konkurrenz belegt. Nils hat zunächst Milch und später Milchersatzprodukte auf ihre Tauglichkeit zur Herstellung eines Latte Macciato untersucht. Dabei bestimmte Nils neben der Dichte auch die Stabilität des Schaums verschiedener Produkte. Dazu entwickelte er ein eigenes Testverfahren, mit dem er zuverlässig die Stabilität des Schaumes bestimmen konnte.

Friederike Trotzky, Leonie Stein und Tim Frey aus der Jahrgangsstufe 10 untersuchten, ob Kaugummi kauen die Konzentration fördert. Sie untersuchten drei Gruppen mit gleichen Aufgabenstellungen, die gleichstark mit Mädchen und Jungen besetzt waren. Im Sinne der Schüler hätte das Ergebnis positiv für das Kaugummi kauen ausgehen sollen, doch überraschend für das Trio stellte sich heraus, dass die Unterschiede in den Testgruppen minimal mit leichtem Vorsprung für die nichtkauende Gruppe war. Der Forschungsansatz und die Durchführung wurde mit dem 2. Platz im Fachbereich Biologie belohnt.

Oliver Thon aus der MSS 13 hat mit seinem Thema „Verbessern Wildhefen die Weinqualität?“ eindrucksvoll mit molekularbiologischen Arbeitsmethoden Wildhefen auf den Beeren der Johannitertrauben des stadteigenen Weinbergs bestimmt und untersucht. Simmern ist eine eher untypische Weinanbauregion, was sich auch in der Qualität des Weines niederschlägt. Olivers theoretischen Überlegungen sollen zukünftig in den Ausbau des stadteigenen Weins einfließen und zur Verbesserung der Weinqualität unabhängig von den klimatischen Bedingungen praktisch genutzt werden. Wildhefen können den Gärprozess und damit die Weinqualität maßgeblich beeinflussen. Zu diesem Zweck analysierte und identifizierte Oliver mikro- und molekularbiologisch die auf den Beeren vorkommenden Wildhefen. Seine Arbeit wurde mit dem 1. Platz im Fachbereich Biologie belohnt, wodurch Oliver für den Landeswettbewerb Jugend forscht in Ludwigshafen im April qualifiziert ist. Neben dem Regionalsieg wurde Olivers Stand zudem als der schönste beim Regionalwettbewerb ausgezeichnet. Diese Ehre wurde dem Herzog-Johann-Gymnasium nun zum vierten Mal in Folge zuteil.

Die außergewöhnlich guten und aufwendigen Arbeiten, die Schüler in der Oberstufe neben dem Unterricht anfertigen, werden in der Schule auch mit dem Felke-Preis ausgezeichnet. So erhielt Oliver Thon (MSS 13) neben Kathrin Cygan (MSS 13) in diesem Jahr zusätzlich auch den Felke-Preis. Kathrin erhielt die Auszeichnung für ihre Ausarbeitungen zu geschmacklichen Fehlnoten in Rotwein, nachdem eine Fruchtfliege auf ihm gesessen hat. 

Wir gratulieren ganz herzlich!

(Meyer)