Portfolio-Arbeit im Religionsunterricht

Beispiel für eine Kreativaufgabe

Die Klasse 10d/e hat im Religionsunterricht eine Portfolioarbeit zum Thema SEKTEN durchgeführt. Eine der Aufgaben lautete, einen Artikel zur durchgeführten Arbeit anzufertigen. Das Ergebnis einer Schülerin:

 

Liebe Leserinnen und Leser,


mein Artikel [...] handelt von meiner momentanen Arbeit am Portfolio. Jetzt werden sich viele fragen, was ist das überhaupt?

Ja, so ging es mir anfangs auch. Portfolio ist ein Begriff aus dem Italienischen und bedeutet "Sammelmappe". Das Arbeiten an einem Portfolio ist eine Arbeit, die sich über mehrere Wochen erstreckt. Man bearbeitet bestimmte Fragen zu einem Thema (in meinem Fall SEKTEN) und eine Forscherfrage. Man darf zur Beantwortung der Fragen alles nutzen, was man für nötig hält - zum Beispiel das Internet, Zeitschriften, Bücher etc.

In die Mappe kommen die besten Arbeitsergebnisse zu dem Thema. Das können Bilder, Texte, Grafiken, Powerpoint-Präsentationen, eine Homepage, Plakate o. ä. sein. Es ist wichtig, dass man selbständig an seinem Themengebiet arbeitet und versucht eine Forscherfrage zu klären.

In jeder Stunde dürfen wir in die Mediothek gehen oder in die Interneträume, um Informationen zu sammeln. Wenn wir Fragen haben, können wir uns jederzeit an Mitschüler, die Lehrerin, Freunde oder Bekannte wenden.

Jeder Schüler soll am Ende der Bearbeitungszeit eine eigene Mappe haben, in der er die Aufgaben beantwortet hat. Entwürfe, Materialien, die Originaltexte und die ausformulierte Arbeit (mit Quellenangabe) kommen in die Mappe. Die einzelnen Arbeitsschritte werden in dem sogenannten "mitwachsenden Inhaltsverzeichnis" festgehalten.

Die Forscherfrage wird in einem argumentativen Text beantwortet. Aber jetzt fragt man sich natürlich: was ist überhaupt eine "Forscherfrage". Die Forscherfrage ist eine Frage, die man sich selbst zu dem Thema stellt. Die Frage sollte einen interessieren und dann später gut beantwortet (These, Argument, Beispiel) dem Portfolio beigefügt werden.

Der letzte Teil besteht aus einer fakultativen Aufgabe: Man kann zum Beispiel eine Collage basteln oder eine Karikatur zeichnen. Die freie Aufgabe ist allerdings jedem selber überlassen. Es sollte nur zum Thema passen.  Zurzeit arbeite ich an meiner Forscherfrage und habe schon viele interessante Informationen gesammelt. Die Arbeit am Portfolio ist zwar mühsam, macht jedoch auch viel Spaß. Die Meinung meiner Mitschüler  bei der Schreibkonferenz war sehr hilfreich und nützlich.

 

Ich hoffe ihr habt einen ungefähren Eindruck von meiner Arbeit und von dem Thema PORTFOLIO bekommen.

 

Eure ViCKii x3

 

 

Hier noch einige nützliche TIPPS, die nicht nur bei der Portfolioarbeit Anwendung finden müssen:

Häufig sind bestimmte Textformen bei der Portfolioarbeit gefordert, die im Unterricht schon einige Zeit zurück liegen. Um die formalen Kriterien ein wenig aufzufrischen, hier einige Links:

Bericht   Inhaltsangabe   Argumentation/ Erörterung

 

Für SchülerInnen, die gerade eine Portfolioarbeit erledigen, hier die Aufgabenstellung für den Abschlussbericht Portfolio.