03.10.2018

„Spot on Times – ein Ton, ein Takt, ein Tagebuch“… und ein Toter…

Von: Hannah Ruzicka

Fünf Tage in der Schule verbringen? Das macht man doch gerne für ein Projekt wie dieses!










Am 26. und 27. September führten wir – die Musik-Leistungskurse der Stufen 12 und 13, sowie Robin Leitterstorf und Jakob Witzenrath – gemeinsam das Musical „Spot on Times – ein Ton, ein Takt, ein Tagebuch“ auf.

Wie, noch nie davon gehört? Vielleicht liegt das daran, dass sowohl die Texte als auch die Lieder von uns stammen, gemixt mit ein paar Jazz-Klassikern, denn die Handlung spielte zum Teil in den „Goldenen Zwanzigern“. Golden war nicht nur die Zeit, auch unsere Kostüme glitzerten miteinander um die Wette. Von fetzigen Tänzen über wilde Verfolgungsjagden bis hin zu tränenrührenden Gesängen war alles dabei, hatten wir doch auch einen Todesfall zu beklagen, wenn auch zum Glück nur im Stück.

Obwohl… Frau Röser, Frau Spogis, haben Sie sich mittlerweile wieder erholt? Nicht nur, dass die zwei das Projekt ins Leben gerufen haben, sie haben auch unzählige Nachtschichten eingelegt, organisiert, Verantwortung getragen, und die ist bei einer Musical-Aufführung enorm schwer. Vor allem, wenn man nur 16 Darsteller hat – kein Witz – und keinerlei Zweitbesetzungen.

Allerdings hatten wir fleißige Unterstützung von unseren „Baking-Girls“ (Maske) und unseren Bühnenschiebern, die im Hintergrund fleißig räumten und das ein oder andere Mal auch nasse Socken einstecken mussten, wenn irgendwelche Darsteller schon wieder ihren Martini verschüttet hatten…

Vielen Dank an alle, die so viel Arbeit in dieses Projekt gesteckt haben, denn dass alles gar nicht anders als gemeinsam geht, merkten wir vor allem auch hinterher: Wo ist der LK 12, wo der LK 13, wo Jakob, wo Robin? Es gibt nur noch die eine große Gruppe, wenn schon nicht im Unterricht, dann in unseren Herzen.

Und nun? Viele begeisterte Zuschauer fragten, wie es nun weitergehe? Was passiert mit dem Kind? Wird es eine Fortsetzung geben?

Nun, ein Musical wie dieses wohl so schnell nicht wieder. Manche sind jetzt auf der Zielgeraden zum Abitur, manche brauchen erst mal eine Pause und manchmal sollte man Erinnerungen auch so bewahren wie sie sind, vielleicht in ein Tagebuch schreiben und auf dem Dachboden vergraben, damit sie eventuell irgendwann mal jemand findet und sich davon inspirieren lassen kann…

Joa, läuft würde ich sagen!